Argumente gegen eine Trassenführung A 20 im Bereich nördlich und südlich der B 206
1. Irreparable Schäden an großräumiger Landschaft (siehe Anlage Karte der unzerschnittenen Räume)
1.1 Segeberger Forst
1.2 Günlandachse Schmalfelder Au
1.3 Biotopverbundsysteme Schmalfeld, Weddelbrook .4 Kurgebiet Bad Bramstedt
1.4 Kurgebiet Bad Bramstedt
z. Irreparable Schäden an schützenswerten Landschaftsbereichen
2.1 Naturschutzgebiet Barker Heide, Schindermoor
2.2 Hochmoore: Schmalfelder Moor, Kempermoor, Struvenhüttener Moor,
Schindermoor, Königsmoor, Fahrenkruger Moor, Hasenmoor, Tütenmoor
2.3 Quellfluren
2.4 Voreiszeitlichen Landschaftsprofile
3. Irreparable Schäden am Grundwasser Bei Querung der Wasserscheide würde das Grundwasser elementar negativ beeinflußt. Da wäre als erstes die Versalzung vom Oberflächenwasser über das Grundwasser bis hin zur Versalzung der Flüsse als irreparable Schädigung zu nennen, als zweites die höhere Verdunstung von Oberflächenwasser mit der Folge, dass weniger Oberflächenwasser ins Grundwasser übergeht. (Artikel A. Jensen Jäger und Fischer 11, 2000).
4. Irrepararable Schäden an Wildtierpopulationen/Seltenen Pflanzen
4.1 Rotwild
4.2 großer Brachvogel, Neuntöter, Schwarzstorch, Heidelerche, Moorfrosch, Bekassine,
Rebhuhn, Eisvogel, Ziegenmelker, Knoblauchkröte, Blinschleiche, Zauneidechse,
4.3 Meerforelle, Bachforelle, Lachs, Äsche 4.4 Im geplanten Trassenverlauf wurden 300 verschiedenen Orchideen, Riesenschachtelhalm und weitere seltende Pflanzenarten nachgewiesen
5. Irreparable Schäden durch Verbrauch landwirtschaftlicher Nutzflächen
6. Irreparable Schäden durch Abgase und Verkehrslärm in einem Bereich, der landesweit die besten Luftwerte aufweist und als Gebiete mit hohem Freizeitwert eingestuft ist, der viele Atemwegs Erkrankte veranlaßt hat, hier zu bauen. Das betrifft auch den Luftkurort Bad Bramstedt.
7. Irreparable Schäden durch Zerschneiden von Siedlungsräumen Verlust von Lebensqualität, gewachsenen Dorfstrukturen.
B. Eine Verkehrsentlastung findet nicht statt.
9. Verkehrsmengenprognosen rechtfertigen keinen Autobahnbau (16.500 bis 20.000 Kfz.[Tag bis Bad Segeberg, 10.500 bis 12.500 von Bad Segeberg bis zur A 7 = 8.000 nach neuesten offiziellen Verkehrszählungen. Dies belegen auch weitere von der Landesregierung in Auftrag gegebene Studien (Integriertes Verkehrskonzept für die Region Lübeck „Aus den Verkehrsberechnungen im Rahmen des I VK Lübeck ergibt sich aus Sicht der Gutachter nicht die zwingende Notwendigkeit einer Verlängerung der A 20 bis nach Bad Segeberg Belastungen ca. 22 000 Kfz Fahrten DTV W ".)